Die Heilung deines inneren Kindes“

Warum sie dich als Frau stärkt und wie du damit beginnen kannst

Mir ging es lange so, dass ich keinen Zugang zu meiner inneren Welt hatte.

Jeder berichtete immer davon, dass man doch im Inneren nachschauen sollte, doch wie?
Wie will man im Inneren etwas bewegen, wenn man das Innere nicht fühlt?
Wenn man den Zugang dorthin nicht kennt?

Ein erster großer Schritt auf meiner Reise ins Innere, ins Fühlen und mir nahe werden (wenn du lernen möchtest dir nahe zu sein, empfehle ich dir hier mein Geschenk zur Newsletteranmeldung), war der Kontakt zu meinem „inneren Kind“.

Das „innere Kind“ ist ein symbolisches Kind, was man sich in seinem Inneren vorstellen kann. Eine jüngere Version von sich selbst.

Was ist das „innere Kind“?

Ich spüre es als Kraft und Lebendigkeit in meinem Schoßraum, wenn ich mit meinem „inneren Kind“ in Kontakt gehe. Ich sehe es vor meinem inneren Auge, immer in unterschiedlicher Form, so wie es sich gerade zeigt. Wie es ihm/ihr gerade geht.

Ich schließe also meine Augen und verbinde mich durch meine innerliche Absicht mit meinem „inneren Kind“ und beobachte, wie es sich mir jetzt zeigt. Ich schaue, was ihm/ihr gerade gut tun würde und schenke mir diese Gefühle, oder vielleicht eine Umarmung, indem ich es innerlich, mit geschlossenen Augen für mich durchspiele.

Ich kann ihm/ihr aber auch ganz bewusst im Rahmen einer Heilungssituation aus meiner Kindheit begegnen.
Wenn ich spüre, dass eine Ursache für mein Handeln im Heute in meiner Vergangenheit liegt.

Dann hilft mir mein Unterbewusstsein ganz intuitiv mich mit dem „inneren Kind“ aus meiner Kindheit zu verbinden. Ich sehe dann den Zustand meines „inneren Kindes“, wie es sich gefühlt hat, zu dem Zeitpunkt der Ursache.  

Ich begegne mir selbst im Alter von 3, manchmal von 6 Jahren, so wie es dem Alter der Kinderheits-Situation, die ich mir anschaue, entsprach. Manchmal ist es im Schock, manchmal weint es, manchmal versteckt es sich, manchmal ist es verstummt, manchmal gesprächig. (Wie ich dann weiter mit dieser innerlichen Situation umgehe und sie in Heilung bringe, erfährst du weiter unten in diesem Beitrag.)

Das innere Kind ist eine symbolische Brücke. Sie erleichtert mir das Eintauchen in meine Vergangenheit. Ich sehe Momente aus meiner Kindheit, die in mir Prägendes ausgelöst haben und mich noch bis heute in meinem Verhalten beeinflussen.

Wobei hilft mir die „innere Kind Heilung“?

Wenn wir Kinder sind und große Gefühle erleben (Gefühle, die uns Angst machen), spalten wir Anteile von uns ab. Wir versuchen gewisse Momente zu verdrängen und eigenen uns Schutzmechanismen an, die wir dann in einer ähnlichen Situation in der Zukunft wieder auspacken. Unser Unterbewusstsein vermittelt uns in dem Moment das Gefühl von Gefahr und wir weichen innerlich aus. Wir vermeiden das Fühlen unserer eigentlichen, unangenehmen Gefühle.

 

Dabei wollen unsere Gefühle gefühlt und gesehen werden, damit sie uns die dahinter liegende Botschaft vermitteln können. Sie sind eine Art „Kommunikationsinstrument“ unserer Innenwelt, unseres Mensch Seins.


Würden wir in einem solchen Moment die Gefühle erlauben, aushalten, würden wir erkennen. Wir würden verstehen und innerliche Klarheit und Ausrichtung fühlen.

Dann haben uns unsere Gefühle nicht mehr in der Hand, sondern wir unsere Gefühle.

Unsere Entscheidungsgrundlage für unser Handeln wäre somit ein fruchtbarer Boden. Weichen wir jedoch aus, ist unsere Innenwelt diffus, handeln wir dementsprechend über viele Situationen hinweg im Außen ohne Kongruenz zu unserer eigentlichen, inneren Wahrheit. Es wird ein immer größerer, undurchsichtiger Irrgarten im Innen und Außen.

Irgendwann stellen wir uns unausweichlich die Frage: Wer sind wir eigentlich wirklich?

Wir sind nicht mehr in Kontakt mit jenen Anteilen, Fähigkeiten, Wünschen, Träumen, Sehnsüchten, Projekten, die uns eigentlich am Herzen liegen.

Die uns ausmachen und glücklich machen.

Unser Indikator für die eigene Wahrheit ist unsere Freude, sie verblasst. Wir verschließen unser Herz, um den Schmerz nicht fühlen zu müssen. Wir versuchen uns zu schützen, weiter und weiter, Schicht für Schicht. Es ist, als deckeln wir unser eigentliches Licht mit Schichten des Nebels zu.
Als Frauen verhärten wir.

Sowohl die Arbeit am Herzen, als auch die Arbeit mit dem „Inneren Kind“ lässt uns wieder aufweichen. Sie lässt diese Schichten durchdringen, die wir uns über die Jahre hinweg angezogen haben. Sie ist Teil meiner Coaching Arbeit mit Frauen und Müttern, denn hier kommen wir wieder in Kontakt mit uns und unserem Seelenweg.
Wir beginnen zu fühlen, was uns glücklich macht und werden wieder lebendig.

 

 

Warum macht die Arbeit mit dem „inneren Kind“ Angst?

 

Eine Angst, die mir von Frauen in meinen Coachings oft begegnet ist die Angst, dass sich das Leben im Außen radikal verändern könnte, öffnet man diese Tür in die Innenwelt.
Ja und nein.
Aus meiner Erfahrung und Sicht ist es eher als bekäme man bei Sehschwäche eine Brille und kann langsam wieder klar sehen. Das wieder klar sehen können geschieht dabei nicht über Nacht. Es braucht Zeit. Schicht für Schicht. Jede Frau (ich schreibe von Frauen, weil ich mich in meiner Arbeit auf Frauen spezialisiert habe, selbstverständlich ist die Arbeit mit dem „inneren Kind“ genauso für Männer existent, essentiell und wertvoll) hat hier ihren eigenen Rhythmus und Heilungsweg.

 

Dadurch, dass man immer klarer sieht, kann man leichter Entscheidungen treffen. Aber die Entscheidungen sind losgelöst von der Belastung der Vergangenheit. Es hat für mich weniger etwas Radikales, als ein schrittweises, beständiges Klären und sich selbst kennenlernen.
Du beginnst zu spüren, was dich auftankt.
Du beginnst zu spüren, was dir unangenehm ist.
Du beginnst mutig deine Gefühle auszuhalten und zu erkennen, dass es dich nur stärker macht. Denn du bist dafür gemacht worden, alles zu fühlen.

Es ist ein Prozess der Selbstliebe, der aktiviert wird.
Du baust eine Verbindung zu deinem Inneren auf, eine innere Welt öffnet sich dir, die dir Vertrauen in deinen Weg schenkt und dir eine Perspektive gibt. Hier fühlst du deine eigentliche Sicherheit. Deinen Halt und deine Stabilität in dir. Hier findest du deine Antworten für deinen Weg, ohne Einflüsse von außen. Hier ist deine Wahrheit zu Hause. Hier bist DU zu Hause.

So kannst du mit deinem „inneren Kind“ in Kontakt kommen

Und dann kommt die Prüfung vom Leben. Dann kommt der Moment im Alltag, wo es dich vermutlich herausfordert. Eine Situation, in der du dich an diese Zeilen erinnerst. Ein Schlüsselmoment für dich und deinen Heilungsweg.
Wenn du spürst, dass du überwältigt bist und beobachtest, dass du gerne ausweichen würdest: Dann erlaube dir mutig zu sein.

Nimm dir einen Moment Zeit für dich, oder zu einem späteren Zeitpunkt und tauche in diesen Moment ein. Erlaube dir, mit deinem inneren Kind in Kontakt zu gehen und frage dich:

Wie sieht es aus?

Wie alt ist es? Wie alt bist du? (Denn es bist ja du in einer Kindheitssituation).

 

Du kannst dir diese Fragen innerlich stellen. Vertraue auf die erste Antwort, die dir in den Sinn kommt. Gehe damit weiter. Frage dich selbst (oder mit Hilfe von Coaching Begleitung) und beobachte, was sich dir zeigt. Es geht hier erstmal um das Wahrnehmen und Beobachten dieser innerlichen Situation. Das Fühlen, das in Kontakt kommen. Verweile hier. Erlaube. Schaue mutig hin.

 

Wenn du noch tiefer gehen möchtest, so kannst du dir weitere Fragen stellen:

Welche Situation aus meiner Kindheit liegt dieser Erfahrung im Hier & Jetzt zu Grunde?

Wo war ich da?
Wer war mit mir in diesem Moment?
Wie habe ich mich gefühlt?
Was ist genau passiert?

Nimm auch hier einfach nur wahr. Fühle die Verbundenheit. Du bist die „Große“ und kümmerst dich um die „Kleine“ (dein inneres Kind).

Wenn du innerlich dann gut in Kontakt bist mit deiner Kindheitssituation, finde den Schlüssel für dein Heute:

Was habe ich als Kind damals in Bezug auf die Welt geschlussfolgert?
Welcher Glaubenssatz ist in mir entstanden, den ich heute noch auf die Welt übertrage?

Durch ein Geschehnis nehmen wir als Kind etwas von der Welt an, z.B. „Die Welt ist unberechenbar, nicht sicher.“, oder „Ich tue besser daran meine Wahrheit nicht auszusprechen“, etc.

Das sind die Juwelen, die Geschenke dieser inneren Arbeit, die uns sichtbar und bewusst werden. Denn hier kommen wir an die Chance.

Wir transformieren einen negativen Blick auf die Welt in eine neue innere Realität. Wir schreiben unsere Geschichte um, in eine Heilungsgeschichte.

Warum?
Weil unsere innere Realität unser Außen kreiert. Weil wir über das, was wir im inneren glauben die entsprechende Erfahrung im Außen erschaffen.

Wenn wir also herausgefunden haben, was unser „inneres Kind“ in diesem Moment geschlussfolgert hat, können wir in derselben Kindheitssituation eine neue Schlussfolgerung festlegen.

Wir können also den negativen Glaubenssatz in einen positiven, uns stärkenden Satz umschreiben.

Was für einen positiven Glaubenssatz über die Welt möchtest du stattdessen für dich festhalten?

Formuliere innerlich einen neuen, positiven Glaubenssatz oder Schlussfolgerung aus der Situation.

Wir können unsere Vergangenheit in eine neue Chance übersetzen. Was für ein Geschenk. Du ermöglichst es damit, dass dir in Zukunft neue Situationen auch im Außen begegnen können. Dir werden neue Menschen begegnen, die mit deinem positiven, neuen Glaubenssatz räsonieren. (Gesetz der Räsonanz)

Du selbst machst dir das größte Geschenk, du fühlst dich gestärkt, gesehen und du hast dir ein Stück Vertrauen in dein Leben zurückgeholt. Vertrauen, als Basis für unser selbstbewusstes und selbstwirksames Gehen unseres eigenen Weges.

Denn du bist wertvoll.

Wenn du deine persönliche Heilungsreise mit mir antreten möchtest und wieder in Kontakt mit dir, deinem inneren Kind aber auch deinen Träumen und Sehnsüchten kommen möchtest, freue ich mich dich zu begleiten. Als Frau, oder auch als Mutter.

 

 

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Deine Reise zu dir selbst

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